Stacks
Der Stack ist bei Anvil Coder kein eingebautes Feature, sondern ein deklarierter Vertrag: ihr hinterlegt Sprache, Framework, Architektur, Versionsstände, Konventionen und Prüfkommandos als Profil. Ist es eingerichtet, wirkt es an beiden Enden — vorn als Bedingung in jedem Prompt, hinten als Gate, an dem sich das Ergebnis messen lassen muss.
Die naheliegende Frage lautet „welche Frameworks werden unterstützt", und die ehrliche Antwort lautet: das ist die falsche Frage. Ein System, das eine feste Liste pflegt, kann genau das, was auf der Liste steht — und euer Stack steht selten genau so darauf.
Anvil Coder dreht das um. Statt Wissen über Frameworks einzubauen, nimmt es eure Angabe entgegen und macht sie zur Bedingung. Was ihr deklariert, gilt.
Das Profil ist nicht auf eine feste Framework-Liste beschränkt. Bewährt ist der eigene Stack von Anvil Coder: Java 25 mit Spring Boot 4. Ebenso lassen sich Profile fürTypeScript mit Angular, Node.js- oder Python-Projekte hinterlegen, sofern ihr Sprache, Framework, Versionen und Prüfkommandos ausdrücklich angebt. Das System bringt dafür keine versteckte Projektvorlage mit und behauptet deshalb auch keine Zertifizierung eines bestimmten Frameworks.
„Unterstützt“ bedeutet hier: Der Stack kann als Vertrag beschrieben und in den Lauf eingebunden werden. Ob ein konkretes Repository mit seinen Abhängigkeiten, Build-Tools und Tests passt, entscheidet der hinterlegte Projektvertrag — nicht ein Logo auf dieser Seite.
Die technische Dokumentation erklärt den Stack-Vertrag, die Modellstrategie und den Ablauf eines Laufs im Detail. Für den Einstieg sind besondersStack-Vertrag und lernende Guardrails sowieWie ein Lauf abläuft relevant.
Ist ein Profil eingerichtet, wirkt es zweimal. Vorn wird es in Bedingungen übersetzt, die jedem Prompt beiliegen — dieselbe Mechanik wie bei den Guardrails.Hinten stehen die Gate-Kommandos: das Ergebnis muss sie bestehen, sonst gilt der Schritt nicht als erledigt. Diese hintere Prüfung ist noch einmal gesondert zuschaltbar — vorn wirkt das Profil, sobald es steht, hinten braucht es einen zweiten Schalter.
Eine Vorgabe, die nur vorn wirkt, ist eine Bitte. Eine, die nur hinten wirkt, kommt zu spät. Beides zusammen ist der Grund, warum aus einer Angabe eine Zusage wird.
Der Weg, auf dem Anvil Coder selbst entstanden ist und der entsprechend am gründlichsten begangen wurde, ist Java mit Spring Boot in hexagonaler Architektur. Wer dort startet, betritt bekanntes Gelände.
Andere Stacks funktionieren über denselben Weg — sie sind nur weniger begangen. Wir sagen euch vorab ehrlich, wo ihr die ersten seid; das ist für beide Seiten billiger, als es hinterher herauszufinden.
Die Stack-Profile sind ein zuschaltbares Merkmal. Ohne sie arbeitet das System wie bisher — die Vorgaben kommen dann aus den Anforderungen und den Guardrails.