Für Agenturen
Anvil Coder ist ein Kapazitätswerkzeug für eine Agentur: es nimmt Anforderungen entgegen und liefert fertige Repositories, sodass dieselbe Mannschaft mehr Projekte begleiten kann. Der Unterschied zur blossen Beschleunigung liegt darin, dass die Qualitätszusage gegenüber dem Kunden zu einer Eigenschaft des Systems wird statt zu einer Absichtserklärung.
In den meisten Agenturen ist nicht die Frage offen, wie etwas gebaut wird, sondern wer es baut und wann. Der Backlog ist voll, die Leute sind gebunden, und der nächste Auftrag wartet auf jemanden, der frei wird.
Anvil Coder greift genau dort an: die Durchführung wird zur Maschinenarbeit, die Entscheidung bleibt bei euch. Ihr definiert Anforderungen und Guardrails, das System zerlegt sie in einen Graphen atomarer Arbeitsschritte und arbeitet sie parallel ab.
Der unangenehmste Teil eines Festpreisprojekts ist nicht die Umsetzung — er ist der Nachweis. „Wir arbeiten nach OWASP" ist eine Aussage über Absichten. „Jeder Arbeitsschritt entstand unter denselben Invarianten (OWASP, SOLID, KISS, DRY, Clean Code), und jeder hinterlässt seinen Commit" ist eine Aussage über Tatsachen.
Guardrails sind bei Anvil Coder keine Richtlinie, sondern eine Bedingung bei jedem einzelnen Prompt. Eigene Vorgaben — eine bestimmte Schichtung, ein Namensschema, verbotene Bibliotheken — lassen sich ergänzen und werden genauso injiziert. Wer eine davon zusätzlich maschinell validieren lassen will, hinterlegt sie als maschinenlesbare Regel; als blosse Prosa wirkt sie im Prompt, aber nicht in der Validierung.