Planen
Requirements werden strukturiert, offene Punkte als Annahmen sichtbar gemacht und in einen gerichteten Arbeitsgraphen überführt.
Das Prinzip
Die Software-Fabrik von Anvil Coder nimmt einen Auftrag als Produktionsplan: Anforderungen werden in kleine Arbeitsschritte zerlegt, von spezialisierten Workern ausgeführt und an jeder Station gegen dieselben Guardrails geprüft. Am Ende steht kein Vorschlag, sondern ein nachvollziehbares Git-Repository.
Ein großes Projekt passt nicht in einen einzigen Prompt. Die Fabrik löst dieses Problem nicht durch eine größere Textwand, sondern durch Zuschnitt: Jede Aufgabe wird zu einem kleinen, verständlichen Slice mit genau dem Kontext, den sie braucht.
Der Coordinator hält den Gesamtplan. Worker bauen die einzelnen Teile, testen sie und hinterlassen ihre Commits. Phasen-Barrieren halten die Reihenfolge dort fest, wo sie fachlich zählt; innerhalb einer Phase entsteht Raum für parallele Arbeit.
Requirements werden strukturiert, offene Punkte als Annahmen sichtbar gemacht und in einen gerichteten Arbeitsgraphen überführt.
Jeder Slice erhält einen eigenen Arbeitsbaum. Das Modell arbeitet mit begrenztem Kontext, statt an einem unüberschaubaren Gesamtprompt zu scheitern.
Guardrails, Builds, Tests und Konsistenz-Gates prüfen das Ergebnis. Ein Fehler wird zur gedeckelten Reparaturrunde, nicht zur stillen Ausnahme.
Jede Station hinterlässt Spuren: Commits, Prüfungen und ein Audit-Verlauf machen sichtbar, wie aus der Anforderung das Repository entstanden ist. Menschen behalten die Entscheidungshoheit; die wiederholbare Maschinenarbeit übernimmt die Strecke dazwischen.