Ticket-to-PR · Ein Weg ohne Rekonstruktion
Sechs Agenten-PRs à 800 Zeilen in der Queue, keine Spur, warum. Standup in einer Stunde. Anvil Coder liefert das Gegenteil: ein Ticket wird zu einer Kette kleiner, benannter Commits, jeder mit dem Auftrag, unter dem er entstand, übergeben als Draft-Pull-Request in dein Repository. Der Reviewer liest, statt zu raten.
Im internen Board oder in Jira, YouTrack, GitHub oder GitLab: eine Story auf „Bereit“ ziehen genügt. Mehr Startknopf gibt es nicht.
Der Auftrag wird in kleine Arbeitsschritte mit Abhängigkeiten zerlegt. Offene Punkte stehen als Annahmen im Lauf, nicht versteckt im Code.
Jeder Arbeitsschritt läuft unter denselben Guardrails, wird gebaut und getestet und hinterlässt seinen Commit. Was durchfällt, wird repariert, bevor es weitergeht.
Der Draft-PR liegt bei deinem Code-Host. Diff, Akzeptanzkriterien und Prüfprotokoll stehen beieinander. Du merged, wenn es passt.
Beispiel
Der Kunde fragt seit zwei Wochen danach, das Team hat keine Luft. Der Titel allein lässt vieles offen; vier Sätze Akzeptanzkriterien machen daraus einen Auftrag, den eine Maschine ausführen und ein Mensch beurteilen kann:
Am nächsten Morgen liegt der Draft-PR da: Endpoint, Service, Tests, Doku, vier Commits. Das Prüfprotokoll zeigt, was lief. Dein Review dauert so lange wie ein Kaffee.
Genug Kontext für jemanden, der dein Projekt nicht kennt: betroffene Funktion, gewünschtes Verhalten, was ausdrücklich nicht geändert werden soll. Klein und klar abgegrenzt ist für den ersten Auftrag besser als ambitioniert.
Für ein grösseres Vorhaben beginnst du im Spec-Studio: Aus der Spezifikation werden Epics und Stories, die du kuratierst, bevor eine davon läuft.
Drei Dinge nebeneinander: Was war beauftragt, was wurde geändert, was wurde geprüft. Die Commit-Historie erzählt die Umsetzung Schritt für Schritt; der Laufbericht hält die ausgeführten Prüfungen fest.
Ein Check deckt, was er prüft. Ob die Lösung fachlich die richtige ist, bleibt deine Entscheidung, und genau dafür hast du jetzt wieder Zeit.